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24.04.2018 um 14.06 Uhr - von K. - "Von Wien nach Timbuktu?"


unter: "österreichweit vermittelt werden?" (19.04.2018)


23.04.2018 um 11.42 Uhr - von R*. - "Partnerschaftsanrechnung"


Entschuldigung, falls hier diese Frage schon mal gestellt wurde:
In einer Ehe, wenn beide Partner zur gleichen Zeit Notstandshilfe beziehen, bekommen beide die volle Höhe der Notstandshilfe oder bekommen sie weniger, weil sie ein Ehepaar sind? Danke! (20.04.18)

Antwort:
Ja - bis zum 1.07.18 wird das partnereinkommen noch angerechnet.
Wie hoch ist die Notstandshilfe und wie wird sie berechnet?

Siehe weitere Links unter Politik erzeugt Armut!
Mit
ENDLICH !
"Notstandshilfebeschluss: Partnerschaftsanrechnung von SPÖ, Grüne und FPÖ gekippt" (16.10.17)
aber
Aufhebung der Partnerschafts-Anrechnung"?"
"Das wäre der Gipfel an Widerlichkeit?" (17.12.17)
ohne gewähr


23.04.2018 um 10.16 Uhr - von T*. - "i will mi ned durch Initativen verleihen lassen, will nen vernünftigen Job"


Hallo Herr Moser,

heute wende ich mich mit einer Frage an Sie, folgende Situation: (gleich vorweg....mit anonymisierter Veröffentlichung bin ich einverstanden)

Im Dezember 2016 habe ich Antrag auf BU Pension gestellt, am 30.01.2018 hatte ich Verhandlung, habe Klage zurückgezogen. Es gibt zur Arbeitsvermittlung eine Menge Einschränkungen laut gerichtlichen Gutachter....im Anhang......

Bei meinem letzten Termin (ich war wegen einer Kiefer OP bis 06.04.2018 im Krankenstand, nächster AMS-Termin am 19.04.2018) wurde mir ein Bewerbungstraining angeboten....habe gesagt, wenn auf Freiwilligkeit beruht dann lehne ich ab....Betreuerin meinte, JETZT ist es noch freiwillig, aber bald MUSS sie mich zubuchen.......meine Frage welche Qualifikationsdefizite dies beheben soll (war im Büro als Abteilungsleiter und u.a. auch für Bewerbungen und Zivildiener zuständig) meinte sie....na ich sei ja schon lange arbeitslos.....wieder sagte ich NEIN, freiwillig nicht da ich den Sinn nicht sehe. Sie meinte, naja ich muss sie eh bald wo zubuchen.

Dann zeigte sie mir einen Folder der Initiative 50 und meinte ich solle zu einem Infotag gehen, dies sei notwendig für potentielle Arbeitgeber, denn dann könnten diese gefördert werden, wenn sie mich einstellen. Ich meinte, ich benötige den Folder nicht, ich kann mir die Initiative im Internet ansehen.

Nun bekam ich eine Einladung der Initiative 50 zu einem Infotag zwecks ZUSÄTZLICHER Betreuung, ich soll da Lebenslauf mitbringen und unter anderem wird in einem persönlichen Gespräch versucht meine derzeitige Situation kennenzulernen.

Leider habe ich diese ominöse Betreuungsvereinbarung des AMS, welche im Übrigen NICHT im Einvernehmen sondern durch die Betreuerin einseitig, geschlossen wurde, erst jetzt durchgelesen, ich habe NICHTS unterschrieben beim AMS, auch habe ich KEINE Geschäftsbedingungen erhalten.

Nun meine Frage(n):
MUSS ich zu dieser Infoveranstaltung? (das wäre mir ja grade noch egal) ausserdem bin ich 46 und nicht 50 *grml*
IRGENDWO steht da was von "Transit".......(i will mi ned durch Initativen verleihen lassen, will nen vernünftigen Job)
MUSS ich einen Lebenslauf vorlegen? (geht diese Leut meiner Meinung nach nix an und will i denen a ned geben, werde durch das AMS betreut)
MUSS ich meine Einschränkungen laut Gutachten bekanntgeben? (geht DRITTE gar nix an.....also Ihnen schick ichs schon)
MUSS ich überhaupt irgendwelche Daten von mir dort bekanntgeben? (mag i eigentlicxh ned, geht die Leut nix an)

Habe die relevanten Unterlagen beigefügt. Wäre nett wenn ich eine Antwort bekäme. Lieben Dank T.

Antwort:
siehe:
zu SÖB mit vorgeschaltenen Deppenkurs :

"sensible Daten nur an Personen weitergeben, denen sie vertrauen bzw. falls, dann an Personen mit Schweigepflicht."
Datenverweigerung ist keine Kursvereitelung / Datenverweigerung
unter:
Datenschutz ist Menschenrecht!

"Auszug bzw. Zusammenfassung zum "geringen" Schutz vor SÖB-Zwangsmassnahmen und Deppenkurse" (ohne gewähr)


19.04.2018 um 2.30 Uhr - von K. - "österreichweit vermittelt werden?"


Hallo Christian,
weißt Du etwas von einem angeblichen neuen Gesetz, daß man im Tourismus jetzt österreichweit vermittelt werden kann?
Ich kann das so prinzipiell nirgends finden.
Bitte um Aufklärung und wo Gesetzestext. Und was wenn man Betreuungspflichten hat ??? LG

Antwort:
Wenn eine Wohnmöglichkeit angeboten wird, darf österreichweit vermittelt werden.
Wenn Betreuungspflichten vorhanden sind - siehts anders aus - kommt ev. auch darauf an ob alleinerziehend, oder die Partnerin die Betreuungs-Aufgaben übernehmen kann?

siehe: Zumutbarkeitsbestimmungen
(2) Eine Beschäftigung ist zumutbar, wenn sie in angemessener Zeit erreichbar ist oder eine entsprechende Unterkunft am Arbeitsort zur Verfügung steht sowie gesetzliche Betreuungsverpflichtungen eingehalten werden können.

24.04.2018 um 14.06 Uhr - von K. - "Von Wien nach Timbuktu?"
Hallo Christian,
danke für die Info, aber ich glaube nicht, daß dieser Text bestand hat vor einem Gericht, wenn man es sich logisch überöegt.
Zum einen ist es wohl schwer darstellbar, warum jemand aus Wien in Timbuktu arbeiten soll, wenn es in Wien 2 Milliionen Einwohner gibt und in Timbuktu auch wahrscheinlich jede Menge Arbeitslose.
Dann könnte ich genauso alle aus Timbuktu nach Wien vermitteln, wo liegt dann aber der Sinn?
Zum anderen muß man es sich ja auch erst einmal leisten können, nach Timbuktu zu fahren und die Wohnung in Wien zahlt dan derweil der Heilige Geist ???
Wenn es sich um einen Job handelt für sagen wir 2,000 € netto, wäre es ja auch ok, aber ich glaube nicht, daß es argumentierbar ist, wenn jemand nur einen Halbtagsjob sucht, was ja laut Gesetz auch erlaubt ist.
der wird wohl kaum dafür das Geld haben, sich ein Auto zu kaufen.
Dazu kommt noch, wenn man dort vorstellig wird, zu arbeiten beginnt und dann nach paar Tagen oder Wochen wieder entlassenw wird, was heutzutage ja normal ist, dann soll man also jedesmal die lange Anfahrt zahken?
Im Übrigen, was soll ein Wiener an der Lichtebsteinischen Gre ze für 700 € im Monat für einen 15 Stubdenjob in einem 4 Sterne Hotel als Rezeptionist in 1300 m Seehöhe ???

Das ist ja lächerlich !!!
Es wundert mich schon, daß sich da kein ordentlicher Widerstand rührt und das alle scheinbar so lapidar hinnehmen.
LG (22.04.18)


17.04.2018 um 5.32 Uhr - von H*. - "Achtung Falle?"


Achtung Falle !!

Das AMS hat in Zusammenarbeit mit Firmen eine hinterhältige Methode entwickelt um Sperren zu verhängen.

Dies geht so: Mann bekommt vom AMS eine Firma vermittelt. Ein Vorstelltermin mit der Firma wird vereinbart. Dann geht man hin zu dem Termin und Überraschung, in der Firma ist niemand anwesend zur vereinbarten Zeit. Nur eine Empfangsdame die aber auch nichts genaues weiß, nur das heute niemand Verantwortlicher im Haus ist. Man geht entäuscht nach Hause und versteht das nicht. Und schon ist die Falle zugeschnappt. Firma macht Meldung ans AMS man hätte nicht gewartet und hätte somit kein Arbeitsinteresse. Ist mir so passiert. Es scheint als wäre das zwischen dem AMS und den Firmen ein abgesprochenes vorbereitetes Spiel um Arbeitslose aus dem Bezug zu mobben. Bitte Herr Moser veröffentlich sie meinen Beitrag. Es müssen alle Arbeitssuchenden gewarnt werden vor den neuen Methoden des AMS. (16.04.18)

Antwort:
Ich bezweifle nicht, dass ihnen so etwas schon passiert ist - ob das jedoch Methode hat, ist zu hinterfragen. Kooperationen mit solchem Ausmass wäre ev. mit SÖB-Massnahmen, die vom AMS abhängig sind bzw. bezahlt werden, vorstellbar, aber dass sich "unabhängige" Firmen auf solch eine Schweinerei einlassen möchte ich schon bezweifeln?
Wie entwickelte sich diese Angelegenheit in ihrem Fall?
Sie haben auf die Sperre Berufung eingelegt nehme ich an - oder? Das würde ich jedem/jeder, dem/der so etwas passiert, raten!

>Bewerbungstermin selbst ausmachen! (Oder/und) Dort nach den Namen der Empfangsdame fragen. Gedächtnisprotokoll, indem sie Einzelheiten angeben, die nachvollziehen lassen, dass ihre Angaben bez. Anwesenheit / Bewerbung auch stimmen. (Ohne Gewähr)

18.04.2018 um 9.49 Uhr - von H. - "Mein Fall ist offen. Ich bin seit einem Monat gesperrt habe aber noch keinen Bescheid erhalten"
Sehr geehrter Herr Moser!

Mein Fall ist offen. Ich bin seit einem Monat gesperrt habe aber noch keinen Bescheid erhalten. Keinen über die Sperre und auch keinen Brief vom Bundesrechenzentrum wegen dem Geld.

Am Tag nach dem seltsamen Erlebnis mit dieser Firma, hab ich an das AMS ein mail gesendet über das Ergebnis der Bewerbung. Das kein Gespräch stattgefunden hat aus Verschulden der Firma. Dieses mail habe ich ausgedruckt, und durfte es bei der Niederschrift beifügen. Mein AMS Berater hat mir verweigert in der Niederschrift persönliche Angaben zu machen zum Vorfall. Ich habe die Unterschrift verweigert unter einer Niederschrift die vom AMS Berater eigenmächtig gemacht wurde. Nun warte ich was kommen wird. (17.04.18)

Antwort:
Sie verlangen sofort schriftlich einen Bescheid (eingeschrieben per Post oder Abgabe im AMS auf einer Kopie bestätigen lassen - mit Datum) den sie dann berufen.
Kommt innerhalb eines Monats kein Bescheid müssen sie das Geld ausbezahlt bekommen!

Bezugs-Einstellung unverzüglich mitteilen
Mit Muster für eine Zahlungsaufforderung an das AMS, wenn es, ohne eine Mitteilung einfach das Geld zurückbehält.


16.04.2018 um 9.09 Uhr - von S*. - "Alleinerziehenden kranken Mutter die Mindestsicherung aberkannt?"


Hallo !!
Ich habe 8Jahre als Hausmeisterin gearbeitet auf Teilzeitbasis ,da ich seit 19Jahren unter schlimmen Rückenschmerzen leide.
Mit ärtzlicher Bestätigung war es Jahre kein Problem den Ausgleich der Mindestsicherung zu beziehen .
Da es für meinen Rücken die Arbeit nicht mehr tragbar war ,habe ich mich seit xJahren das erste mal beim AMS gemeldet .
Mir gegenüber wurde eine Begutachtung bei der PV aufgetragen ,woraus nicht zu schließen ist wieviel Stunden ich arbeiten müsste .
Das AMS kam mit der Aussage ich solle Tabletten nehmen ,dann würde mir längeres sitzen (Kurse ) schon zumutbar sein .
Daraufhin habe ich mich abgemeldet weil sitzen bei meinen Rückenleiden das schlimmste ist .
Durch das wurde mir die Mindestsicherung sofort gestrichen ,und ich muss auch einen Montag Bezug zurückzahlen.
Jetzt habe ich so intensiv selber nach Arbeit gesucht ,worauf ich wieder eine Stelle gefunden habe in Teilzeit .
Ich hab das wegen der Mindestsicherung gemeldet ,worauf aber nicht eingegangen wurde ,sondern geäußert mir gegenüber ,das ich nicht arbeitswillig sei und keine 40Std Woche vorliegt hätte ich keinen Anspruch .
Ich bin eine alleinerziehende Mutter eines schulpflichtigen Kindes, aber auch das wird nicht berücksichtigt.

Antwort:
Ist oft schwer zu glauben, was sich dort (Behörde) abspielt.
Sie melden sich beim AMS wieder an / zurück und erklären sich natürlich arbeitswillig. Auch für "Deppen-Kurse", die sie falls, nach Vermittlung bekämpfen, weil ev. freiwillige Teilnahme, die nicht berücksichtigt wurde, aber - falls - zu einer erfolgreichen Berufung führt.
Weiters / danach holen sie sich von ihrem Vertrauensarzt (Hausarzt / Facharzt) eine ärztliche Bestätigung / Attest / Befund, die ihnen eine verminderte Leistungsfähigkeit wegen ihrem Rücken bestätigt.
Mit dieser, könnten Ausnahmeregelung erzielt werden. Ev. kürzere Kurszeiten bzw. Bewegungsmöglichkeiten nach gewisser Zeit im Sitzen etc.?

Was noch dazu kommt, stehen sie dem Arbeitsmarkt - von Haus aus - wegen Betreuungspflichten nur 16 -20 Stunden die Woche zur Verfügung! Wurde auf das nicht eingegangen?
Vermutlich hätten sie nach vorheriger Aufklärung kein Monat zurückzahlen müssen und ihnen hätte die Mindestsicherung nicht aberkannt werden dürfen / können!?

Nach der Zurückmeldung im AMS müssten sie die Mindestsicherung wieder bekommen. Nehmen sie, wenn möglich immer eine Begleitperson zu den Behörden-Terminen mit.
Und ganz wichtig!! Sie lassen sich nirgends mündlich abweisen - bzw. nehmen keine mündlichen Entscheidungen entgegen. Sie verlangen ab sofort schriftliche Bescheide als Antwort - Dazu ist die Behörde verpflichtet! Diese müssen 1. anständig begründet werden und 2. können sie jeden Bescheid / Entscheidung berufen / Beschwerde erheben! (Ohne Gewähr)

Zur Info:
"Auszug bzw. Zusammenfassung zum "geringen" Schutz vor SÖB-Zwangsmassnahmen- und Deppenkurse"


13.04.2018 um 11.08 Uhr - von E. - "vom AMS abgemeldet"


Hallo Herr Moser!

Ich wurde seit 2 Wochen vom AMS abgemeldet, da ich die 3te Sperre bekommen habe. Gott sei Dank arbeite ich jetzt wieder, aber weiß nicht wie lange, Personalfirma halt. Wie lange muss ich jetzt arbeiten um wieder Anspruch auf Notstandshilfe zu haben? Oder fange ich wieder mit Arbeitslosengeld an?

Herzlichen Dank für ihre Info :)
Beste Grüße (12.04.18)

Antwort:
Ich weiss nicht, ab wann ihnen wieder Arbeitswilligkeit zugebilligt wird - nach wie langer Beschäftigungszeit?
Einen neuerlichen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben sie nach einer 28 wöchigen Beschäftigung wieder - Ich gehe davon aus, dass sie danach auch wieder Arbeitslosengeld bekommen. Ob sie nach kurzen DV. wieder den Notstand bekommen, vermag ich nicht zu sagen. OHNE GEWÄHR

Versuchen - keine 3 Sperren zuzulassen und falls in Berufung gehen, sollte es sich um keine klare Angelegenheit bez. Arbeitsunwilligkeit handeln!!


13.04.2018 um 0.24 Uhr - von B*. - "Da ich befürchte, dass es in den nächsten Jahren durch diese "Regierung" zu massiver Zunahme an Ungerechtigkeiten am AMS kommen wird ....."


Sehr geehrter Herr Moser,

ich habe hier 2x Einträge entdeckt die auf eine Rechtsschutzversicherung hinweisen welche auch bei Streitigkeiten mit dem AMS die Kosten übernimmt. Da ich vor ca. 15 Jahren meine erste und bis dato einzige Bezugssperre erhalten habe weil ich zur Maßnahme Phönix beordert wurde und mich damals weigerte die Betreuungsvereinbarung zu unterschreiben solange der Satz "Bei kurzfristigen Terminvereinbarungen bin ich damit einverstanden dass der Betreuer mich in meiner Wohnung aufsucht" nicht gestrichen wird. Da die Berufung keinen Erfolg brachte, hätte ich klagen müssen. Obwohl ich wußte dass eine Chance besteht konnte ich das Risiko nicht eingehen weil mir die finanziellen Mitteln gefehlt haben. Vor ein paar Jahren habe ich dann auf soned.at mit einem lachenden und weinenden auge gelesen dass jemand erfolgreich dagegen geklagt hatte. Da ich befürchte dass es in den nächsten Jahren durch diese "Regierung" zu massiver Zunahme an Ungerechtigkeiten am AMS kommen wird, ich Saisonarbeiter
bin und vom Alter her bald zu der Risikogruppe gehöre und nebenbei gerade dabei bin eine neue Rechtsschutzversicherung abzuschließen wäre ich Ihnen sehr dankbar wenn Sie mir sagen könnten welche Versicherung so etwas übernehmen würde. Trotz Recherche konnte ich nämlich bisher keine finden.

Danke im Voraus! Mit freundlichen Grüßen B.

Antwort:
Au, ja das war seinerzeit eine rechtswidrige Sperre! Aufsuchende Vermittlung war - und ist eine freiwillige Angelegenheit und trotzdem wurde rechtswidrig gesperrt! All jene, die SoNed (wie auch weitere österreichische Arbeitsloseninitiativen / Vereine ) besuchten / kannten, gingen erfolgreich gegen diese Sperren vor!
In weiteren Schritten wendeten sie sich ev. an den VwGH - ev. über Verfahrenshilfe_VwGH.
Ich kannte eine einzige Rechtsschutzversicherung die Kosten in Verwaltungsangelegenheiten abdeckte! Mittlerweile habe ich über Rückmeldungen erfahren, dass auch diese Versicherung diesen Bereich nicht mehr anbietet!
Ev. suchen sie sich übers Internet / Suchmaschinen Versicherungsadressen heraus und fragen nach, ob deren Angebot auch Verwaltungsangelegenheiten / Streitigkeiten mit Behörden und die daraus entstehenden Anwalts-, bzw. Gerichtskosten abdeckt.


12.04.2018 um 9.34 Uhr - von St*. - "Einladung zur Jobmeile der Caritas, Waff usw.?"


Sehr geehrter Herr Moser!
Ich bin seit 1,5 Jahren arbeitslos und beziehe z.Z NSH. In meinem e-ams Konto bekam ich heute die Einladung zur Jobmeile der Caritas,Waff usw.
Wissen Sie zufällig, ob es sich hierbei um einen Pflichtermin handelt?
Drohen mir Konsequenzen, wenn ich nicht hingehe? Danke

Antwort:
Ich denke ja, ev. ist dies gleichzeitig ein Kontrolltermin - auch wenn rechtlich fraglich, kanns wegen Fernbleibens eine Bezugseinstellung, bis zur Wiedermeldung, geben? Müsste aber auf der Einladung draufstehen - oder?
Drum hingehen - auch um zu erfahren, um welche Massnahme es sich handelt. Ob verpflichtende oder freiwillige Teilnahme?
(zu SÖB mit vorgeschaltenen Deppenkurs) (Ohne Gewähr)


12.04.2018 um 7.23 Uhr - von A. - "FAB-Arbeitstraining: Mein Leistungsbezug wurde vorläufig eingestellt."


Sehr geehrter Herr Moser,

Zum Thema: Meine Fingerfertigkeit ist eingeschränkt vom 19.3.18

Den Termin beim FAB habe ich wahrgenommen und mir die Arbeit angeschaut. Ich müsste 6 Stunden kleine Teile sortieren und das bei meiner rheumatischen Erkrankung.
Der Sozialarbeiterin der ich von meiner Erkrankung erzählte meinte das könne schwierig werden. Mit dem FAB bin ich so verblieben, dass man es so meiner Beraterin weitergeben würde, mehr nicht!
Heute habe ich einen Brief vom AMS erhalten, mein Leistungsbezug werde vorläufig eingestellt. Ich habe das Arbeitstraining aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt. Innerhalb einer Woche solle ich beim AMS vorsprechen und danach werde über eine Weitergewährung meines Anspruchs entschieden.
Wie verhalte ich mich jetzt richtig? (11.04.18)

Antwort:
Wenn es sich tatsächlich um ein Arbeitstraining handelt-e, so ist die Bezugseinstellung widerrechtlich!

30.11.2011 - VwGH-Erkenntnis Zl. 2009/08/0294-7 / Eingegangen 21.11.11
Eine bloße Arbeitserprobung ist nicht als eigenständige Wiedereingliederungsmaßnahme zulässig - und insbesondere nicht nach § 10 Abs. I des Arbeitslosenversicherungsgesetz sanktionierbar.
unter:
"SÖB-Ausbeutungs-, Ausnutzungsmethode Arbeitstraining?"

VwGH: nicht verpflichtet, sich einem Arbeitstraining zu unterziehen.

Besuchen sie ihre Beraterin und klären sie die Angelegenheit!
Wenn möglich, nehmen sie sich eine Begleitperson mit!
Falls, besuchen sie auch den Vorgesetzten bzw. Geschäftsstellenleiter!
(ohne Gewähr)

unter: Meine Fingerfertigkeit ist eingeschränkt (19.3.18)


11.04.2018 um 11.20 Uhr - von B. - "Bericht über den heutigen "Zwangsbesuch" bei FRAUEN - Jobbörse Job-TransFair"


Lieber Herr Christian Moser!

Von: *. B. (geb.196*)

Bericht über den heutigen "Zwangsbesuch" bei FRAUEN - Jobbörse Job-TransFair

Ca.50 Damen per Einladung anwesend gewesen (Alter zwischen 35 - 59).

Zuerst wurde die Firma Job TransFair angepriesen, sowie dessen "Vertrag" den man unterschreiben soll/kann/will sowie deren "Vorteile."

Lt.mitteilung der Vortragenden Dame sei Job TransFair ein gemeinnütziges Unternehmen, worauf hin ich die Frage stellte wovon die Firma
dann existieren könne? Antwort nach verdutzdem Blick: das Ams finanziert uns.

Ein Anpreisen von einigen Jobangeboten, die hauptsächlich u.a. Putzpersonal, Krankenschwestern, Stubenmädchen, Pflegepersonal,Kinderbetreuungl sowie eine
Verkäuferin begann. Es wurde auch mitgeteilt, dass man nicht alle zur Verfügung stehenden Jobangebote mitgebracht habe sondern nur einen kleinen Teil.

Auch ein Transitarbeitsplatz bei Job TransFair mit Ausbildung zum Coach der kostenlos sei, wurde angeboten.

Es wurde erklärt, dass Job TransFair nicht für Firmen Personal suche sondern allein dem Arbeitssuchenden zur Seite stünde.

Bei mir entstand der Eindruck, dass man nur auf diesen Vertrag mit Unterschrift aus ist, damit die Firma Job TransFair kassieren kann.
Keine Unterschrift (also kein Vertrag), kein Geld vom AMS die dann die Statistik wieder schönen können, da man ja rausfällt und als vermittelt gilt.

Dann begann das Einzelcoaching mit den "Beraterinnen" auf jeweils einem kleinen Stehtisch wo man seine eigene Beraterin zugewiesen bekommen hat.
Eine Dame vor mir bekundete, dass sie nächstes Jahr bereits in Pension gehe sowie eine Kur bevorstehe. Dies trug die Beraterin auf ihrer Namensliste
in der jeweiligen Spalte ein und meinte zugleich: " Ich trage das n u r so ein wie mir das gesagt wird, alles weitere entscheide dann der/die AMS-Berater/inn".

Meines Erachtens bereits ein "Warnschuss vor dem Bug" um anzukündigen: Unterschreibst du diesen Vertrag nicht, kann der AMS-Berater deine Unterstützung/Notstandshilfe/Arbeitslosengeld streichen.

Auch als ich an der Reihe war wurde kopfschüttelnd klar gemacht, dass man ja nur einen dementspechenden Vermerk machen müsse.Da ich öfters längere
Krankenstände habe und Gesundheitlich eingeschränkt bin sowie mein Alter (5*) lehnte ich ab, die Unterschrift zu leisten.

Bei meiner Erklärung warum ich nicht unterschreiben werde kam folgende antwort:

" Sie sind nicht die älteste zur Vermittlung, ich hatte schon eine Dame mit 58 die vermittelt wurde".
Antwort meinerseits: "Die war wahrscheinlich FIT , ich bin es leider nicht." So verliess ich die Veranstaltung und warte nun mit Kopfschmerzen darauf,
dass mir eventuell mein Grundeinkommen/Notstandshilfe aus gegebenem Anlass gestrichen wird.

Ich schicke dir diesen Bericht zur Information für andere Betroffene, damit diese eventuell Vorbereitet diese besuchen.

Liebe grüße

Zu / unter: "Job-TransFair?" (29.03.2018)


11.04.2018 um 10.08 Uhr - von O*. - "Habe kein eAMS-Konto und will mit dem AMS keinen E-Mail Kontakt"


Sehr geehrter Herr Moser,

beim letzten Kontrolltermin bei meinem neuen Berater gab er mir drei Stellenangebote wo ich mich per E-Mail bewerben soll und ihm per cc eine Kopie davon schicken soll.
Ich habe kein eAMS-Konto und habe gesagt das ich mit dem AMS keinen E-Mail Kontakt will sondern alles schriftlich per Post. Den Lebenslauf habe ich ihm schon per E-Mail geschickt. (auf Verlangen) Auf der 1. Seite des Stellenangebots steht: Für Ihre Rückmeldung oder bei allfälligen Fragen nutzen Sie Ihr eAMS-Konto bzw. steht Ihnen unser ServiceLine gerne zur Verfügung.
Bisher habe ich meine Rückmeldungen immer der ServiceLine durchgegeben.
Was soll ich tun? Es sind ja nicht nur E-Mail Bewerbungen sondern auch Online und Telefon Bewerbungen.
LG

Antwort:
Da das E-AMS-Konto "noch" freiwillig ist, können sie die Infos weiterhin an die ServiceLine rückmelden oder die Bewerbungen per Post zum AMS senden. (Ev. eingeschrieben) - Der Nachweis ist wichtig!

Zur Info:
>eAMS Konto löschen

>Der Verwaltungsgerichtshof schiebt den Methoden des Arbeitsmarktservice, schematisch wöchentlich eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen vorzuschreiben, einen Riegel vor.
Eine bestimmte Zahl von Bewerbungen nachweisen. (ohne gewähr)


10.04.2018 um 9.56 Uhr - von N*. - "Eine saublöde Sache"


Ich beziehe notstandshilfe und habe vergessen diese zu verlängern.eine saublöde Sache und meine eigene schuld.Ich hatte eine schwierige Aufnahme Prüfung und hab den termin einfach verschwitzt. Das ams hat Mir nach einem Monat eine Mail geschickt ich soll verlängern, jetzt fehlt mir aber das Geld von einem ganzen Monat. Ams sagt selber schuld.kam ein Einspruch realistisch etwas bringen? Stehe ohne finanziellen Mitteln da und bin ratlos. (8.04.18)

Antwort.
bei eigenem verschulden schauts schlecht aus was einspruch / beschwerde betrifft.
Versuchen sie es bei der caritas. Erklären sie denen die sachlage - ev. gibt’s unterstützung / miete, strom per erlagschein - einkaufsgutscheine - ev. bargeld?
Oder ev. einmalige hilfe beim sozialamt - versuch (ohne gewähr)


6.04.2018 um 9.47 Uhr - von M. - "Vor Zeugen bez. Freiwilligkeit nachgefragt: Es gibt keine Sperre, alles OK / Neues Gesetz?"


Sehr geehrter Herr Moser,

Ich habe Ihnen schon einmal geschrieben (ich bin 35, in der Notstandshilfe schon vier Jahre, tätig im EDV Bereich), dass ich eine Ladung für Infotag beim Jobtransfer von meiner AMS Beraterin in D. bekommen habe. Ich war dort und ohne Fragen bekam ich ein Dokument zum Ausfüllen, aber ich habe gleich gefragt ob es um eine freiwillige Teilnahme handelt, und die Infotagfrau hat mir „JA“ gesagt. Dann wollte ich nichts ausfüllen, sondern nur minimal, und ohne Unterschrift. In ein paar Tage hatte ich einen Kontrolltermin bei meiner Beraterin. Dort hat sie mich gefragt, „was ist mit dem Jobtransfer passiert?“ Dann habe ich ihr, statt Erklärung, meine Stellungnahme gegeben, die ich geschrieben habe, wo ich aufgeklärt habe, dass es um eine freiwillige Teilnahme handelt, dass ich das nicht tun musste (ich hatte Zeuge), und dass ich solche „Kurse“ schon mehrmals besucht habe. Eigentlich alles, was es zu sagen gibt. Sie hat mir dann gesagt, dass „Jobtransfer“ könnte mir helfen einen Job zu finden (ich bin Web Programmierer), aber ich sagte, dass es wenig Grund besteht das zu glauben. Es gibt keine Sperre, alles OK, und dann hat sie etwas gesagt, was sehr interessant ist: „Ab 01. April 2018 gibt es ein neues Gesetz, wo steht, dass solche Maßnahmen verpflichtend sind, und nicht mehr freiwillig, und wenn ich so was nochmals bekomme, dann muss ich zusagen.“ Auf meiner Frage, was für ein Gesetz ist das, wo kann ich das finden, könnte sie mir überhaupt nicht antworten. Sie sagte nur, ich sollte mich „breiter“ bewerben, dass ich nicht „ewig“ in der Notstandshilfe bleiben darf (als ob das mein Wunsch wäre!)...

Also, hat sie gelogen, und was ist hier passiert eigentlich, worüber redet sie? Wie sollte ich mich benehmen wenn sie mir wieder solche blöde Einladungen gibt? Was für ein Gesetz ist das, ab 01. April 2018, ich konnte so was niergendwo finden!?

Und noch eine Frage hätte ich. Früher hatte ich Kontrollmeldungen einmal in zwei oder drei Monaten, und jetzt einmal in 20 oder 30 Tage. Ich spüre, dass die AMS Behörde größerer Druck auf mich ausüben wollen, gibt es irgendwelcher Rat?

Ich danke Ihnen vielmals für Ihre wertvolle Hilfe, und ich wünsche Ihnen alles Gute!
(5.04.18)

Antwort:
Ich weiss auch nichts von diesem neuen Gesetz, obwohl man davon ausgehen darf, dass sich durch diese hyper-neoliberale Regierung, die das Land darüber hinaus auch noch braun einfärbt, einiges ändern wird.
Aber auf alle Fälle, wäre das Gesetz nach Beschluss auch unter dem AlVG zu finden bzw. könnte die BeraterIn, wenn sie darauf hinweist, ihnen zeigen wo der Gesetzestext zu finden ist.
(Sonst wären "derweil" auf der Parlamentsseite die Sitzungen, Beschlüsse des Nationalrates zu finden.)
Möglich / wahrscheinlich, dass nicht nur auf sie der Druck erhöht wird! (Ohne Gewähr)

unter: "Infotag bei Jobtransfair?" (5.03.2018)


6.04.2018 um 1.03 Uhr - von G. - "Gibt es schon Hintergrundinfos über die geplante Abschaffung der Notstandshilfe?"


hallo, gibt es schon hintergrundinfos über die geplante abschafftung der notstandshilfe?
erschreckend, was dann auf die betroffenen zukommt. verbrauch des vermögens über 4000 euro (wer hat das schon, reicht gerade fürs eigene begräbnis), verkauf des autos (sicher keine staatskarosse), verkauf des von der oma geerbten wochenendhäusls vor bezug der mindestsicherung. und..keine versicherungszeiten in der pensionsversicherung mehr. abrutschen in die armutsfalle. der neue stil...

Antwort:
Über die Armutserzeugung / -erweiterung, "gleichzusetzen mit Bestrafung der unschuldigen Betroffenen", die zum Feindbild erklärt wurden/werden, kann ev. erst
Ende des Jahres Genaueres gesagt werden. Solange hat die "Sozial"-Ministerin Zeit ein Konzept vorzulegen!

Siehe auch:
"
Schwarz_Blaue Massnahmen zum AlVG" (17.12.2017)
>
>"Aufhebung der Partnerschafts-Anrechnung"?"
"Das wäre der Gipfel an Widerlichkeit?" (17.12.17)

Petition bez. Abschaffung der Notstandshilfe
" (10.01.18)
>
>Nein zur Abschaffung der Notstandshilfe und damit verbundener Existenzbedrohung

FPÖ-ÖVP-Politik: "Verarmung u.a. von Menschen die "lebenslang" gearbeitet haben" (21.12.17)

Was hat es mit der FPÖ-Politik auf sich? (17.11.2017)


5.04.2018 um 12.52 Uhr - von S*. - "Darf mir das AMS meine Krankenversicherung streichen?"


Das AMS hat mir eine Stellenausschreibung zukommen lassen. Dieser Job würde nur 1 Monat dauern. Darf mir bei verweigerung das AMS mir meine Krankenversicherung streichen ? (4.04.18)

Antwort:
Nein, selbst bei einer Sperre bleiben sie krankenversichert.
Bin ich trotz Bezugssperre versichert?
sollte sie das AMS von der KK. abmelden, so geschieht das widerrechtlich - melden sie sich dann bei der Volksanwaltschaft, die die Krankenversicherung sofort wieder aktivierten lässt. Kranken-Versicherungs-Abmeldung unzulässig!
Bei Sperre Berufung einlegen, die ist kostenlos! (Ohne Gewähr)


4.04.2018 um 9.43 Uhr - von D*. - "Kurs nach 3 monatiger Arbeitslosigkeit"


Sehr geehrter Herr Moser!
Habe gerade Ihre Seite entdeckt und habe da gleich eine frage.
Ich bin seit Jänner arbeitslos gemeldet und bewerbe mich regelmässig und bin auch arbeitswillig.
Jetzt will mich das AMS in einen angeblichen Pflichtkurs stecken.
Gibt es soetwas und muss ich zwingend den Kurs schon nach 3 monatiger Arbeitslosigkeit besuchen? Freundliche Grüsse (3.04.18)

Antwort:
Da sie "neu" in der arbeitslosigkeit sind müssten sie über den kurs, wie ihren fehlenden kenntnissen/fähigkeiten, die der kurs ausgleichen muss, aufgeklärt werden.

Fehlende Belehrung!
-Ich wurde über meine Defizite wie den Kurs nicht aufgeklärt, darum kann der Kurs, nicht eruierte, Defizite auch nicht ausgleichen!)

wenn sie dort auf keinen fall hin wollen, können sie mit dieser begründung die berufung – auf ev. sperre wegen verweigerung – gewinnen.
Auch
k
ommt es darauf an um welchen kurs es sich handelt, da coaching-kurse ev. freiwillig sind. - Bei sperre Berufung einlegen - ist kostenfrei.
aus:
Auszug bzw. Zusammenfassung zum "geringen" Schutz vor AMS-Zwangsmassnahmen wie SÖB-Transitarbeitsplätze und "Deppenkurse"!"
Ohne gewähr


2.04.2018 um 15.34 Uhr - von M. - " kann ev. geholfen werden"


Sehr geehrter Hr Moser!
Da ich vor längerer Zeit von diesem tollen Forum erfahren habe, wäre es toll wenn meiner guten Freundin und auch anderen lesenden hier mit folgendem geholfen werden kann:
Meine Freundin hatte v.a. in den letzten Jahren abwechselnde Teilzeit-Jobs, nach dem sie nun arbeitslos ist und ihr noch etwa 1 Jahr bis zum Antrag auf Pension fehlt, war sie sich vor kurzem beim AMS (in NÖ) Arbeitssuchend melden. Ihren 1. Beratungstermin hat sie erst Ende dieser Woche, doch sie erwähnte irgendwie dass sie wohl an einer Hilfe beim Bewerbungsschreiben interessiert sei. Darauf hin erhielt sie direkt eine >>Einladung zur Teilnahme an dem Kursangebot "Mit Volldampf voraus"<< beim Veranstalter "Bfi NÖ" am VA-Ort: NOVUM (Seminar- u. Begegnungszentrum) Stockerau, 2-tägig, beginnend nächste Woche Montag.
Im Text steht dass sich das AMS NÖ freut, dass sie die Möglichkeit sich persönlich weiterzubilden und ihr berufliches Wissen zu vertiefen, wahrnehmen möchte. Und dass sie ihr hiermit mitteilen, dass der Kurs verbindlich mit 09.04. beginnt sowie die Vorsprache zu Beginn der VA gleichzeitig als Kontrollmeldung i.S.d. Bestimmungen des AlVG gilt. Wobei ich mir nicht sicher bin ob hierbei eine Kontrollmeldung - außerhalb einer AMS Geschäftsstelle - rechtens ist. §49 Abs.2 wird auch noch erwähnt.

Hierzu stellt sich für mich die Frage ob folgendes wirklich verpflichtend am 1. Kurstag mit zu nehmen ist: Lebenslauf, Zeugnisse (in Kopie), Kontokarte(!!), Sozialversicherungskarte(!!), Bewerbungsunterlagen (wenn möglich auf USB-Stick), Foto(!!) (wenn möglich auf USB-Stick), Zugangsdaten eAMS Konto(!).

Es steht dass ihr dieser Kurs kostenfrei vom AMS NÖ ermöglicht wird, und sie während dieser Weiterbildung ein eAMS-Konto benötigt. Sie möchte nach meinen Erzählungen aber kein eAMS Konto bekommen und auch möglichst wenig persönliche Daten dort liefern. Auch möchte sie gerne ihre Bewerbungen dort nur am eigenen Laptop verarbeiten. Wenn sie klar sagt dass sie das Bewerbungsschreiben an sich hier "gelernt" bekommen möchte, aber dies eben auch mit ihren Fantasie Angaben möglich ist, sollte doch das Kursziel erreicht werden können? Was sagen Sie dazu, was "kann" sie sich dort erlauben bzw. wie kann sie vorgehen?

Vielen, vielen Dank!
Liebe Grüße

Antwort:
Sie erwähnen einige Bedenken und Forderungen, die ev. gar nicht verpflichtend sind. Wie zum Beispiel das E-AMS-Konto - Ist eine freiwillige Angelegenheit und kann auch, falls eins besteht, jederzeit gelöscht werden. (
eAMS Konto löschen)
Und sie soll, wenn kein Vertrauen vorhanden ist, aufpassen, wen sie (sensible) Daten gibt.
Datenverweigerung ist keine Kursvereitelung / Datenverweigerung
unter
Datenschutz
Was den Kontrolltermin betrifft, handelt es sich um eine rechtlich heikle Angelegenheit! Auch wenn man Recht hat, heisst das nicht, dass man es auf dem AMS auch bekommt! Leicht möglich, dass man es sich erkämpfen muss!
Auf ev. Sperre bei Zuwiderhandlung Berufung einlegen! Ohne Risiko geht's nicht!
Da sie den Kurs möchte und freiwillig dort ist, sollte sie alles ansprechen / über alles reden! (Ohne Gewähr)


1.04.2018 um 18.36 Uhr - von E. - "kurze Rückmeldung"


Sehr geehrter Hr Moser,

nur als kurze Rückmeldung, nach meinem heutigen Anruf bei der Serviceline ob bezüglich der GF-Beschäftigung noch was offen ist, sah sie im System nach und meinte dass alles geklärt sei - und dass obwohl ich dem AMS die Anmelde-Bestätigung nicht übermittelte. Möglich dass ich demnächst oder in den nächsten Jahren(?) noch eine Nachricht über einen Nachweis oder gar einer gewünschten Rückzahlung erhalten werde, dass Anmeldedokument hebe ich mir natürlich auf.
Falls es dazu Neuigkeiten gibt werde ich dem Forum hier schreiben.

Danke Ihnen! Mit freundlichen Grüßen (29.03.18)

unter: "geringfügige Beschäftigung" (25.03.2018)


1.04.2018 um 17.49 Uhr - von H*. - "Studentin und nebenbei geringfügig gearbeitet"


Liebe Alle,

Ich war bis vor kurzem Studentin, habe immer brav studiert und nebenbei geringfügig gearbeitet. Letztes Jahr sogar 20Stunden neben dem Studium.
Ich möchte nun aber Medizin studieren, habe mich deshalb im Dezember vom Studium abgemeldet und mich beim AMS gemeldet, (erhalte auch Arbeitslosengeld) damit ich mich auf den Aufnahmetest für das Medizinstudium Anfang Juli vorbereiten kann.

Seitdem bin ich nur am Lernen, hab mir teure Unterlagen gekauft und mache jetzt den ganzen April auch einen Vorbereitungskurs, jeden Tag, auch am Wochenende.
Mitte April ist allerdings Bezugsende, danach könnte ich mich für den Notstand anmelden.
Ich kann Gott sei Dank bei meinen Eltern wohnen, laufende Kosten decke ich momentan mit dem wenigen Ersparten, also bin ich eigentlich schon in einer Notlage.
Ich bin jetzt aber unsicher, ob ich mich für den Notstand anmelden soll oder nicht - theoretisch bin ich dann ja verpflichtet, Arbeit anzunehmen. Nicht, dass ich das nicht will, aber wie gesagt habe ich den ganzen April den Kurs, der mir mehr als 1000€ gekostet hat und sonst möchte ich mich auch komplett auf die Aufnahmeprüfung Anfang Juli konzentrieren. Nach dem Test nehme ich mir den Juli noch frei, zum Erholen von der Lernerei, August und September gehe ich wieder arbeiten und im Oktober beginnt das Studium (wenn ich schaffe Medizin, sonst nehme ich mein altes wieder auf).

Also konkret ginge es um 3 Monate Notstand, die ich eigentlich bräuchte, aber andererseits unsicher bin, weil ich in dieser Zeit ja zum einen einen selbstbezahlten Kurs für ein zukünftiges Studium mache und die restliche Zeit Lernen sollte. Ich will nichts Illegales tun und wenn man mich „zwingt“, gehe ich natürlich arbeiten. Aber ich würde gerne mal eure Meinung wissen!

Vielen Dank im Voraus (30.03.18)

Antwort:
Klar, wenn sie das geld brauchen, versuchen sie es und suchen um notstand an.
klären sie die angelegenheit - (wenns sein muss, bis zum vorgesetzten und/oder Geschäftsstellenleiter) - ev. müssen sie 20 stunden sie woche zur verfügung stehen - die allerdings müssen sie!
Wäre auch nicht sicher ob sie gleich eine arbeit bekommen.
nehmen sie, wenn möglich, eine Begleitperson zu den Terminen mit!
Alles Gute für die Ausbildung!


1.04.2018 um 17.45 Uhr - von F*. - "Bewerbungen trotz Einstellungszusage"


Guten Tag,

das AMS zwingt zu weiteren Bewerbungen.
Obwohl ein fix unterzeichneter Vertrag vorliegt, zwingt das AMS zu weiteren Bewerbungen da nur Einstellungszusagen akzeptiert werden die max. 6 Wochen in der Zukunft liegen. Bei meiner Zusage handelt es sich um eine Anstellung in einem Nicht EU Land das auch entsprechende Vorbereitungen zwecks Visa, Übersiedlung etc. verlangt. Dienstbeginn ist in etwa. 3 Monaten.

Die Frage, wie ich die Tatsache, dass bereits ein unterzeichneter Vertrag vorliegt und ich nur f. weitere 2-3 Monate in AT verfügbar bin, den Firmen gegenüber argumentieren soll, bleibt unbeantwortet. Auf eine Bewerbung wird gepocht. Ich raube damit den Firmen lediglich Zeit. Ganz zu Schweigen von der Tatsache, dass ich aus meiner Sicht meinen Ruf bei namhaften Firmen schädige wenn ich mich auf unbefristete Stellen mit der Idee bewerbe, diese für 2-3 Monate auszuüben. Welche Firm die nicht an Zeitarbeitern interessiert ist, unterstützt dies? In meiner Branche dauert schon die "Einschulungsphase" idR ein halbes Jahr. Oder noch schlimmer, so wie es sich das AMS wahrscheinlich vorstellt, nichts von meinem DV im Ausland zu sagen und nach 1 Monat wieder zu kündigen. 

Wie kann ich hier vorgehen bzw. kann ich hier dagegen vorgehen? Eine sachliche Argumentation meinerseits wurde schlichtweg ignoriert. Vielen Dank. (29.03.18)

Antwort:
Wenn die zusage sicher ist - bzw. sie ganz sicher sind, dass die zukünftige firma das einhält und sie dann auch nimmt, so würde ich dazu raten, dies bei bewerbungen anzugeben.
Klar werden sie dann nicht genommen - ausser es handelt sich um eine befristete anstellung -
Aber wie sie sagen wäre lügen oder verschweigen schädlich für ihren ruf und ev. auch ein schaden für die firma, die sie guten glaubens nimmt.
"im übrigen auch fürs AMS, wenns die Vermutung gäbe, die vermittelten haben bei bewerbungen zu lügen"

Ev. riskieren sie eine sperre, wenn das AMS davon erfährt - aber die berufung die sie darauf einlegen, könnte für sie von erfolg gekrönt sein.
Ev. reden sie auch mit dem vorgesetzten ihres beraters und/oder mit dem AMS-geschäftsstellenleiter darüber.

zur info
Der Verwaltungsgerichtshof schiebt den Methoden des Arbeitsmarktservice, schematisch wöchentlich eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen vorzuschreiben, einen Riegel vor.
Eine bestimmte Zahl von Bewerbungen nachweisen.
ohne gewähr


1.04.2018 um 17.40 Uhr - von G. - "Ans Eingemachte, jetzt geht die Regierung auf das AMS los"


Hallo Christian !
Jetzt geht's ans eingemachte, jetzt geht die Regierung auf das AMS los und jetzt wird es für jeden lustig werden . Ich denke jetzt gibt's dann mehr Zwangsmaßnahmen und noch ärgere Willkür. Auf kranke gehen,s jetzt schon los und Scheren sich nicht darum ob es ein Urteil gibt wo man nur mehr leichte Tätigkeiten machen darf , was habe ich jetzt zu erwarten Notstandshilfe in Mindestsicherung gedrängt oder gar kein Geld mehr oder öffentlich ausgepeitscht werden ? Verzeihung aber ich muss meinen Frust los werden bin echt verzweifelt.
Lg. G.
(29.03.18)

Anmerkung: "Böses Erwachen"! bzw. hoffentlich wachen jetzt Einige auf?
Das letzte Mal war das nicht der Fall! (Kaum zu glauben)
Viele Betroffene sahen vor den Wahlen das Heil bei der "FPÖ" und waren sich sicher, "die sind für uns / die Kleinen da"!
- Nach realistischem Verständnis hiesse das: Die sind für ihre Feindbilder da??.
(Sagte mir schon immer viel über die-se ÖsterreicherInnen aus)

Hmmm-Ahhh...Ups.: "Heil" wie heilbringend - habe ich gemeint!


31.03.2018 um 17.02 Uhr - von K*. - "BBRZ: Habe mich sehr unwohl gefühlt"


Lieber Herr Moser!

Ich wurde vom AMS zum BBRZ geschickt und dort von einem Psychologen, dessen Körpersprache mir suggeriert hat dass ihm die ganze Sache zuwider ist begutachtet.
Habe mich sehr unwohl gefühlt.
Nach dem Psychologen einen Termin bei einer Ärztin gehabt, ich habe diese Ärztin nach einem Ausweis gefragt und als Antwort bekommen, sie will in mir nicht zeigen. Woher soll ich wissen ob sie wirklich eine Ärztin ist und ist das zulässig?
Mit freundlichen Grüße (30.03.18)

Antwort:
Nach der Antwort, der "Ärztin? bzw. Mitarbeiterin?" hätten sie - mit den Worten: dann erkenne ich sie als Solche auch nicht an - sofort abbrechen können / sollen.
Erst recht, nachdem sie freundlich nach dem Arztausweis fragten.
Ist klar,
dass es dann zum Stress auch mit dem AMS kommt / kommen kann!
Aber so eine Behandlung brauchen sie sich nicht gefallen lassen. Auch waren sie mehr oder weniger nicht freiwillig dort - wenigstens aus ihrem Verständnis heraus, oder? Darum ist es kein Wunder, wenn sie ihr nicht trauen!
Umsomehr,
wenn sie in der Auseinandersetzung mit dem AMS auf die Veröffentlichungen in SoNed hinweisen! (Dies ev. auch von anderen Arbeitsloseninitiativen wissen)

>"Keine Anstellung als Psychologe, sondern als Prozessmanager - daher keine Verschwiegenheitspflicht?". siehe: "BBRZ: Verbotene Doktorspiele?"

Und der Gipfel
selbst das Bundesverwaltungsgericht (dort wo eine ev. Berufung verhandelt wird) gibt nichts oder nur wenig auf das BBRZ bzw. deren Gutachten!

Siehe: Zum BBRZ:
Was die Seriosität des BBRZ betrifft, so sollte man sich eine Meinung bilden, nach dem man sich einen Auszug eines Bundesverwaltungsgerichts-Urteils durchliest.
Auszug: >
Der BVwG vermag dem seinerzeitigen Arbeitsmedizinischen Gutachten des BBRZ und dem Ergebnisbericht des BBRZ keine maßgebliche Bedeutung beimessen.<
unter: Antwort zu BBRZ!

Mein Problem bei der Antwort nach dem BBRZ ist, dass ich Betroffene nicht "einfach" in eine Auseinandersetzung mit diesem "Unternehmen" treiben möchte! Aber nachdem, was es alles in SoNed übers BBRZ zu lesen gibt, dürften die Chancen auf eine erfolgreiche Berufung - sollte es bei einem Einspruch (bis zur ev. Teilnahme-Verweigerung) zu einer Sperre kommen - gut bis sehr gut sein.
Jede(r) muss aber selbst entscheiden.
Und wenn es jemanden fürchterlich zuwider ist dort hinzugehen, so wäre die Entscheidung sicherlich einfacher! (trotzdem Ohne Gewähr)

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