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Petition bez. Abschaffung der Notstandshilfe" (10.01.18)

(Unterstrichenes anklicken - sind Link`s)

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"SoNed" braucht Unterstützung bzw. Spende an - Danke!
(
Link anklicken )

17.02.2018 um 14.19 Uhr - von W*. - "Ich kämpfe seit 9 Monaten um das Mindestsicherungsgeld"


Sehr geehrte Herr Moser,
Ich wollte mich über MA40 beschwerden.
Ich kämpfe seit 9 Monaten um das Mindessicherunggeld. Ich hab alle unterlage abgegeben aber jedes mal si sind verloren gegangen und Antrag ist dadurch abgewissen. Dann hab ich neue gestellt und wieder das selber spielerei. Endlich ich bin dazu gekommen nach 4 Monaten, dass ich das Geld bekomme für ein Jahr. Ich hab mich aber kurz gefreut , weil trotz ein Bescheid hab ich keinen Geld bekommen. Jetzt gehts wieder von Anfang. Ich muss unterlagen nachbringen und warten. Eine Sozialarbeterin hat mit Referentin gesprochen und sie hat behauptet, dass ich das Geld sicher kriege bis Mittwoch. Aber... wieder überaschung: das Geld ist abgerechnet aber nicht überwissen.
Warum? Das weist keine. Mir gehts zum weinen, weil, ich habe kein Strom, Rückstand für Eine Miette. Ich dachte, dass ich kann das mit Mindessicherung zudecken. Ich habe ein Job seit eine Woche im Hotel. Ich muss um 5.30 in die Früher aufstehen und in Wochnung ist ganz dunkel ohne Strom. Ich sehe keinen Ausweg, bin kraftloss und erste Gehalt bekomme ich erst am 10-te Marz. Die, von Sozial reden immer das selber, das ich soll Gedultig sein. Aber sie haben keine Ahnung wie das ist. Sie lügen jedes mal, das das Geld ist schon Unterwegs und 2 tage spater erfahre ich von andere Mitarbeiter das stimmt es nicht. Ich bin fix und fertig. Ich will keine Spennde von Sozial nur, dass sie mir rückstande auszahlen ab September 2018 bis Janner. Niemand will dort mit mir reden und sie schecken mich von eine bis zum andere. Das ist sogar langst abgerechnet aber nicht ausbezahlt.
Lieber Herr Moser, bitte Antworten sie mir was soll ich tun. wohin mit diese Beschwerde gehen?
P.S Ich hab vor paar Monaten eine schriftliche und mundliche beschwerde gemacht aber sie haben es im Computer nicht gespeichert:( Also alles um sonst. Das geht um MA40 W-strasse.
Liebe Grüsse (16.02.2018)

Antwort:
Gut, dass sie schon den Bescheid haben, dann muss das Geld auch kommen.
Falls weiter keine Auszahlung kommt besuchen sie ev. mit einer Begleitperson den Vorgesetzten ihrer MA40-SachbearbeiterIn.
Und heben sie sich immer die schriftlichen Eingaben auf, so können sie Schreiben die verschwinden im Nachhinein vorweisen. In wichtigen Angelegenheiten empfiehlt es sich immer einen eingeschriebenen Brief zu senden.
Ich würde ihnen raten bei Problemen mit den Behörden die Volksanwaltschaft (vaa@volksanwaltschaft.gv.at) zu kontaktieren / einzuschalten. Unterstützen die sie, schaut die Sache sicherlich anders aus.
Machen sie wegen der fehlenden Auszahlung / dem fehlenden Geld ruhig Druck!
Auch weiter E-Mails wie Telefonanrufe etc.
Und gut, dass sie sich an eine Sozialarbeiterin gewandt haben. Vielleicht hilft ihnen die weiter!

Die Beschwerden senden sie an die MA40 Geschäftsstellenleitung und ev. auch an die Volksanwaltschaft! Dann kann diese schwerer unter den Tisch fallen. - Am Besten eingeschrieben! (Ohne Gewähr)


16.02.2018 um 11.30 Uhr - von M*. - "Bewerbungsgesprächen 200 Kilometer weit weg - Fahrtkosten ?"


Guten Tag,
muss man in der Notstandshilfe zu Bewerbungsgesprächen die 200 Kilometer weit weg sind fahren? Die Fahrtkosten sind schweineteuer und ich gehe stark davon aus das das wieder so ein typisches Proforma-Gespräch sein wird. Wo sie einen halt einladen aber im Endeffekt eh nicht nehmen (Personalleasing-Firmen machen sowas sehr gerne). Danke. (15.02.18)

Antwort:
Personalleasing-Firmen sind insofern ein Problem, da die sie in ein DV. vermitteln können bzw. müssen, das sie in ca. 2 Stunden (hin und zurück) erreichen. - Bei Vollzeit - bei Teilzeit 1,5 Stunden! (Zumutbarkeit von langen Arbeitswegen)
Aber
sie können um Unterstützung beim AMS ansuchen!
Immer vor der Bewerbung ansuchen! Vorstellungsbeihilfe !

> Ev. besuchen sie mit einer Begleitperson den Vorgesetzten / Geschäftsstellenleiter um eben hinzuweisen, dass sie "Firmen" in 2 Stunden bei Vollzeit (hin und zurück) erreichen können sollten / müssten! (Ohne Gewähr)


16.02.2018 um 11.18 Uhr - von E*. - "Zumutbarkeit zu einem gewöhnlichen AMS Termin?"


Hallo lieber Christian,
ich habe folgende Frage:
Wie schaut die Zumutbarkeit über die Einhaltung eines Termins direkt auf dem AMS aus (normaler Betreuungstermin mit meinem Betreuer)?

Folgende Situation:
Ich bin vor drei Monaten umgezogen und die Wegzeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum AMS ist miserabel. Wenn ich vormittags einen Termin am AMS vorgeschrieben bekomme, müsste ich um ** losfahren, um um ** vor Ort sein zu können (später ist nicht mehr möglich, da es keine Verbindungen gibt). (Mein nächster AMS-Termin wäre um **, das heißt ich müsste drei Stunden am AMS für den Termin warten.) Und um nach einem (Vormittags-)Termin wieder nach Hause zu kommen, müsste ich allerspätestens um ** abreisen, um dann um ** zu Hause zu sein (dazwischen müsste ich in einer Ortschaft über 1,5 Stunden auf den Bus warten). Das bedeutet, dass ein Termin um ** gar nicht möglich wäre, da ich sonst weitere Stunden unterwegs wäre.

Weiters habe ich Betreuungspflichten für meine Tochter und diese Wegzeiten lassen sich damit aus meiner Sicht gar nicht mehr vereinbaren.

Seid ihr mit solchen Bedingungen vertraut? Was kann man da machen? Wie tritt man dem AMS in so einem Fall gegenüber? Habe bisher noch nicht agiert, da ich noch keinen Termin hatte bzw. einmal konnte mich mein Mann mit seinem Auto hinführen. Aber nun steht ein Termin an und ich empfinde diese Bedingungen, nur um auf das AMS zu kommen als äußert unangenehm und unzumutbar.
Danke für Hilfestellungen,
liebe Grüße, (14.02.18)

Antwort:
Das müssen sie unbedingt mit ihrer beraterin klären - wegen den betreuungspflichten müsste schon ein einsehen da sein - bei problemen
besuchen sie den geschäftsstellenleiter.
Es dürfte überhaupt kein problem sein einen termin zu fixieren, der es ihnen ermöglicht, ohne übermässige wartezeiten, zu erscheinen.
Nehmen sie, wenn möglich, eine begleitperson zu den terminen mit.
Sollte es danach weiterhin keine zufriedenstellende lösung geben, so wäre z.beispiel die volksanwaltschaft (vaa@volksanwaltschaft.gv.at) zu kontaktieren, um um unterstützung zu bitten. (ohne gewähr)


14.02.2018 um 11.54 Uhr - von R*. - "Bitte verstehen Sie mich richtig, ich verliere langsam den Glauben ..."


Werter Herr Moser!
Ich versuche mich "kurz" zu fassen/Stichpunktartig, sonst "sprengt" es hier den Rahmen.
Im Frühjahr 2014 bin ich von D in den Raum R. gezogen (wegen Freundin, ging leider "in die Hose"), habe meinen langjährigen Job und meine Wohnung aufgegeben. 10.2014 während der Arbeit plötzlich Schmerzen im Knie, BKH R. - 3 Wochen krank - alles wieder iO - lies mich aber zu einer OP "überreden", die ging schief. Mußte mich permanent bei hiesiger "Kontrollärztin"vorstellen (nicht gehfähig und mit Krücken!), selbst nach 8 Wochen Schmerzen, Knie geschwollen und nicht belastbar, wurde als Simulant hingestellt - ich verlangte daraufhin einer Ärztekomission vorgestellt zu werden (sofort abgelehnt)/ war nahezu "Dauergast" im BKH. 02.2015 nochmal gleiche OP, Knie sah gut aus und nahezu schmerzfrei, nach 6 Wochen mit Krücken ausgerutscht - Oberschenkelbruch/Kniebereich mit Knochenabriß - Not OP ("schrauben/nageln" o.ä. nicht möglich, Knochenstruktur zerstört), Weiterbehandlung im Klinikum I. - zwischenzeitlich Krankengeld ausgesteuert/ zu AMS, alle Unkosten in Eigenlei stung - mußte Behandlung in I. dann abbrechen/finanzieller Notstand, einige Monate "Sozialamt" dann wieder zu AMS (02.2016) - kaum gehfähig zu einem "Kurs" mit anschl. "Praktikum" genötigt (mehr als abartig und von Datenschutz keine Spur), trotz mehrfachen und deutlichen Verweis auf meinen Gesunheitszustand wurde ich zu diesem "Praktikum" unter Drohungen (u.a. "Geldsperre" usw.) gezwungen sowie ein "amtliches Protokoll zur Befragung...Verweigerung...auf Video-Tonaufnahme und Zeugen wird vorerst verzichtet...usw." zu unterschreiben - obwohl ich auf diese verbrecherischen Machenschaften hinwies. Nach 10 Tagen dieses "Praktikum" rutschte ich in dieser Firma (unter Zeugen)aus und es zerriss mir die (angegriffene) Kniescheibe - Rettung,BKH/4. OP am Knie. Trotz Unfallversicherung über AMS; sofortige Ablehnung durch AMS, mußte mich bei Soz.-amt melden/Mindestsicherung-Notstand, "Pensionsvorschuß" von AUVA in Höhe von 1400,-€ wird mir sofort von Soz.-amt genommen, Mietzinsbei hilfe wird mir genommen, bis zum heutigenTag keinerlei Weiterbehandlung nach OP (seit 20 Monaten immernoch die Drähte um Kniescheibe!), es erklärt sich niemand zuständig für mich, ich erfahre pure Ablehnung/Abweisung bis hin zur Willkür/Feindlichkeit, jegliche Hilfe wird mir verwehrt/verweigert. Vorgesprochen/Hilfe-ersuchen bei: TGKK, AK, AMS, Sozialamt, AUVA, PVA, Caritas, BARWO, "Bürgeranwalt" Innsbruck (telef.), Arbeits-Soz. Gericht Innsbruck (telef.) ... Fazit: es interessiert keinen - obwohl ich mittlerweile Begriffe wie "verbrecherische Machenschaften/organisiertes Verbrechen" verwenden muß! - - - dies ist nur die Oberfläche der Geschehnisse.
Ich bin hier auf mich alleine gestellt, finanziell und sozial ruiniert (u.a. rottet mein Auto seit 2 Jahren vor sich hin), ich will arbeiten - und kann es nicht. Meine Gesundheit wurde hier zerstört - und ich sehe dieses Land in der Verantwortiung! Ich habe immer für mein Leben gearbeitet, pflichtbewußt, hilfsbereit und freundlich, nie eine Straftat begangen. ...
Ich bin mehr als entsetzt über das was ich erlebe; Amtsanmaßung- mißbrauch, (schwere) Nötigung, vorsätzl. Körperverletzung(en), Eidbruch, Recht()beugung- bruch, (übelste) Verleumdungen/Rufmord u.a.m. - - Bitte verstehen Sie mich richtig, ich verliere langsam den Glauben ...
Welche Optionen habe ich noch?; einen guten Anwalt zu finden welcher auch "durchgreift", an die Öffentlichkeit zu gehen, mich an den OGH zu wenden ...
Natürlich ist dies ein "Hilferuf", ich drohe "fertig" gemacht zu werden. Wenn Sie eine Idee haben, sagen sie es mir bitte.
Ich bin ein lebenslustiger Mensch, behaupte objektiv und Realist zu sein. Jetzt bin ich 55 und salopp gesagt; geistig und körperlich gut drauf (außer Knie). Es ist mir unmöglich solche Zustände einfach hinzunehmen (wird mir stellenweise "angeraten"), das entspricht nicht meiner Einstellung/Natur. >Unrecht< kann nicht zu >Recht< werden!
Hier schließe ich erstmal. Falls Sie mehr erfahren möchten - bitte gerne, würde mich freuen - wie über Antwort.
mit freundlichen Grüßen
R.
Zusatz: TPV habe ich "eingeschaltet", hege da aber keinerlei Hoffnung.
Meine Krankenakte in D tendiert gegen "Null", ich war immer aktiv und hatte nie körperliche (auch nicht psych.) Probleme. (13.02.18)

Antwort:
Au, da ist Einiges zusammen gekommen. Ich weiss nicht, ob sie es getan haben - wenn nicht dann ev. zukünftig - behördliche Entscheidungen immer per Bescheid verlangen, der ist nämlich zu berufen / ist Beschwerde zu erheben.

Ich finde es gut, dass sie nicht aufgeben und sich wehren. Sie brauchen solche Zustände nicht einfach hinnehmen. Und Vorwürfe an sie, an denen nichts dran ist, lassen sie sich "beim Arsch vorbei gehen"! Soll sie nicht "gross" beunruhigen!

Suchen sie unbedingt noch bei der Volksanwaltschaft (vaa@volksanwaltschaft.gv.at) um Unterstützung an bzw. schildern sie denen die Sachlage. Beschwerden / Unmutskundgebungen fliessen auch in die Jahresstatistik ein.

Was das Praktikum betrifft, so müssen sie das nicht gratis absolvieren. Sie können auf den Verdienst bestehen und den Arbeitgeber darauf hinweisen, dass sie das Geld / Lohn gegebenenfalls übers Sozialgericht einklagen. Meist gibt's dann eine Ablehnung.

Suchen sie ev. jedes Jahr um die I-Pension an. Tritt eine Verschlechterung ein, so ist ein Antrag jederzeit - ungeachtet einer Frist - zu stellen.

WICHTIGER HINWEIS zur AUSSTEUERUNG:

Brauchen sie mal einen Rechtsanwalt so würde ich Dr. Herbert Pochieser eh. empfehlen! Ist aber nicht gratis!
Sich über Medien / Zeitungen an die Öffentlichkeit wenden, um Aufklärung zu betreiben, ist natürlich eine gute Idee!
Dran denken - Vorwürfe bez. Rechtswidrigkeiten und/oder kriminelle Handlungen - in der Öffentlichkeit - nur erheben, wenn sie den Nachweis führen können.

Behalten sie sich ihr Gemüt bei und bleiben sie , wenn möglich, immer freundlich!
"Ich halte es auch so, wenn die Freundlichkeit, die meist (ev. auch immer) von mir ausgeht, ("einige Male") vom Gegenüber nicht erwidert wird, so / ab dann verändere auch ich mein Verhalten! ("Wie man in den Wald reinschreit so schallt es zurück.") - Will selbst auch freundlich behandelt werden.

>Mobbing durch das AMS / Schlechte Behandlung:
Bei richtiger Vorgehensweise sind auch Schmerzensgeldforderungen möglich! (16.02.11) Nehmen sie sich in Zukunft - wenn möglich - eine Begleitperson zu den Behörden-Terminen mit.

Ps.: Ich habe "verbrecherische Machenschaften" "etc." stehen lassen - es gilt die Unschuldsvermutung - Sie müssen solche Vorwürfe, wie oben schon mal erwähnt, auch nachweisen können - OKAY?
(Ohne Gewähr)


10.02.2018 um 17.55 Uhr - von St*. - "Neue / Keine Bemessungsgrundlage?"


Guten Tag, ich war bis Februar 2017 Arbeitssuchend, hatte nun bis Jänner 2018 ein Arbeitsverhältnis das auf ein Jahr befristet war.
Nun bin ich wieder beim AMS und bekomme das selbe Geld als jetziges Arbeitslosengeld was ich vor der Arbeit als Notstandshilfe bekommen habe.
Ist das so richtig? Ich dachte das die AMS zeit nicht als Bemessungsgrundlage zählt und somit das neue Brutto einkommen was ich in dem Jahr hatte als Berechnungsgrundlage dient? Danke und LG St. (9.02.18)

Antwort:
Bez. der "geringeren / gleichen" Bezugshöhe ginge sich das ev. dann aus, wenn sie in dieser Zeit wenig verdient hätten bzw. im DV. ein niedriges Einkommen hatten.
Zu einer neuerlichen Bemessungsgrundlage kommts nach einem 28 wöchigen bzw. 7 monatigen DV.. ( Siehe: Anwartschaft AlVG § 14. (2) )
Stellen sie einen Antrag auf Bemessungsbescheid - so wurden schon Fehler entdeckt, falls einer passiert ist. (Ohne Gewähr)


9.02.2018 um 12.42 Uhr - von M*. - "Diesem jungen Menschen muss
doch an der Wurzel geholfen werden"


Folgende Frage: Mein Sohn(23) kommt seit Jahren für den Unterhalt seiner
Freundin auf. (19). Sie erhält von ihren Eltern keinen Unterhalt und hat
wegen andauernder Kopfschmerzen weder einen Schulabschluss noch eine Arbeit.
Das AMS schlägt ihr nur Jobangebote vor. Doch diesem jungen Menschen muss
doch an der Wurzel geholfen werden. Wohin könnte ich mich denn wenden?
Vielen Dank im Voraus. (7.02.18)

Antwort:
Eigentlich spricht das AMS eh auch von ausbildung - bzw. dem nachholen
eines schulabschlusses und in weiterer folge ev. einer lehre / ausbildungsmassnahme.
Sie soll ein begehren verlangen und das ausgefüllt zurücksenden - ev.
eingeschrieben oder abgabe im AMS auf einer kopie bestätigen lassen.

Zu selbst gewählter Ausbildung / Formalweg!
Beschreiten sie den Formalweg / Legen sie alle Daten den Kurs betreffend
bei!
Ombudsmann Buchgraber von der LGS-Steiermark rät, den Formalweg zu
beschreiten und sich ein Begehren zusenden zu lassen. Dann gäbe es einen
Instanzenweg von der Geschäftsstelle über den Regionalbeirat bis zum
Landesdirektorium.
>"Begehren zu Aus- und Weiterbildungsbeihilfen" §34, 35 AMSG."<
("Instanzenweg für Ausbildung ohne Rechtsanspruch?" 7.09.11)

Wichtig auch immer begleitperson zu den terminen mitnehmen.

In wien gibt es einige sozialberatungsstellen - ein besuch könnte zur unterstützung
führen - sie soll die sachlage darlegen und um hilfe bitten.

ev. Bildungsberatung im Wiener Stadtschulrat unter wien.gv.at

siehe auch beratungsstellen+wien (ohne gewähr)

9.02.2018 um 10.28 Uhr - von M*. - "gemeinsam eine Zweigstelle besuchen"
Vielen vielen dank Herr Moser. schon der erste Tipp von ihnen brachte etwas. das ams schlug vor das ich mit dem Mädchen gemeinsam eine Zweigstelle besuchen soll. also geht es voran. LG

Antwort:
Schön, dass sie mitgehen! Wäre auch toll würde sich so eine Fortbildung ergeben! Alles Gute!


6.02.2018 um 10.46 Uhr - von AMS-MitarbeiterIn* - "Frust ablassen - die andere Seite"
"Was mir jedoch immer bitter böse aufstößt ist, dass immer pauschalisiert wird"


Lieber Herr Moser,

Ich muss gestehen, ich lese Ihre Seite seit längerem mit großem Interesse. Weil es faszinierend ist wie es in manchen Geschäftsstellen zugeht. Was mir jedoch immer bitter böse aufstößt ist, dass immer pauschalisiert wird. Nicht jeder AMS-Mitarbeiter ist so und viele setzen sich auf für IHRE Kunden ein. Tun ihr menschenmögliches um Ihnen zu helfen. Bitte kommen Sie mir jetzt bitte nicht mit, auf einer Seite sind sie nicht besser, weil sie wegsehen. Aber was können diese Mitarbeiter dagegen tun? NICHTS!!! Man kann es nur besser machen und nicht selber so zu werden bzw. einfach menschlich zu bleiben. Sind sie deswegen schlechte Menschen? Sie haben genauso Existenzängste und Angst vor einer Kündigung wenn man was sagt. Sie stehen genauso unter Druck und wie man oft hört ist das alles ein Teufelskreis. Und man sollte nicht immer dem AMS die Schuld geben, die Vorgaben kommen von ganz oben und auch der Druck. Zeit- und Erfolgsdruck. Durch den ganzen Druck gibt es Burnouts und auch Krankenstände bzw. wird von oben auch Personal gekürzt bzw. gibt es kein neues Personal aber dafür mehr Aufgaben. Durch die Krankenstände und Ausfälle baut sich der Druck auf den Rest auf, mehr Arbeit, noch weniger Zeit. Wieso liest man nie etwas von netten, freundlichen und menschlichen Beratern? Diese werden natürlich nicht wertgeschätzt, weil man immer nur das Negative sehen will. Typisch Österreich. Ja, ich bin eine AMS-Mitarbeiterin und ich bin trotzdem stolz auf mich, da ich anders bin. Ich Menschen helfen will und ich finde, dass die guten AMS-Mitarbeiter (auch wenn sie sich nicht gegen die „Ungerechtigkeit“ wehren) trotzdem tolle Arbeit leisten und auch ein wenig positives in den Alltag bringen. Keine Frage, viele Geschichten sind hier extrem heftig, wo sogar ich schlucken musste. Aber es gibt immer 2 Seiten. 1. Man war bei der Situation nicht dabei und weiß nicht wie der andere reagiert hat und 2. Weiß man auch nicht wie der Betroffene reagiert hat. Viele denken sie reagieren normal und nur der AMS-Mitarbeiter ist so böse, aber wie mit uns oft umgegangen wird ist nebensächlich oder wie? Wie oft wir beschimpft werden und für dumm verkauft werden bzw. Verarscht ist alles halb so wild. Ich mache meine Arbeit nach wie vor gerne, auch wenn es einem nie gedankt wird. Weder vom Kunden (Aussagen alla sie werden ja dafür bezahlt, also machen sie was ich sage) oder von den Vorgesetzten. Ich will nichts verschönern, aber unser Alttag ist auch nicht gerade leicht. Und bitte, Sie brauchen auf diesen Beitrag nicht zu antworten oder es zu posten, ich wollte nur mal meinem Frust ablassen. Ich finde Ihre Arbeit trotzdem nicht schlecht, obwohl manche „Tipps“ und „Vorschläge“ mehr Arbeit fürs AMS und auch für den Kunden bedeutet. Aaaaaaaaber es sind immer die Kunden die Opfer, und „Amt“ hin oder her, man kann sich selber in diese „Opferrolle“ hineinbringen, weil so geht es doch am leichtesten ;)

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend. Mfg (4.02.18)

Antwort:
Danke für ihre Reaktion / ihr E-Mail. Seit geraumer Zeit versuche ich bez. Verhalten und Verantwortung "stärker" zu differenzieren! Und ganz klar ist der Gesetzgeber (PolitikerInnen / Parteien / Regierungen) der Hauptverantwortliche für die "ZUM TEIL" unzumutbaren, menschenverachtenden Verhältnisse / Umgangsformen in den Ämtern.
("Das ist anhand meiner Kommentare und Kritiken auch nachvollziehbar.")
Leider gibt es häufig Verstösse gegen ethische, moralische Regeln wie Verletzungen des Rechtstaates und der Menschenrechte etc.
Drum bin nicht nur ich froh, dass es AmtsmitarbeiterInnen, wie sie, gibt, die sich für die Menschen einsetzen und tolle, wichtige Arbeit - auch in Behörden - leisten!
Das nehme ich ihnen ab - weiss das auch von weiteren, ihrer KollegInnen!
Freut mich und Dank dafür! Alles Gute!


6.02.2018 um 9.33 Uhr - von J. - "Infotag gleich Kontrolltermin?"


Hallo Herr Moser,
ist es zulässig einen Kontrollmeldetermin an den Besuch eines Infotages zu koppeln. Mir wurde gestern per Mail die Teilnahme an einer Infoveranstaltung heute geschickt. Ich hätte aber am Montag den 05.02 einen regulären Kontrolltermin am AMS. Ich habe im Jahr 2016 ein Urteil beim VwgH erwirkt in dem bestätigt wurde, dass ich an solchen Kursen (wieder der gleiche wie 2016) nicht teilnehmen muss (aufgrund meiner Ausbildung). Kann man mich sperren weil ich heute nicht dort war – bei einem Infotag für einen Kurs den ich nicht verpflichtet bin zu machen – nur weil man den Infotag an einen Kontrollmeldetermin koppelt. Ich wurde aufgefordert (im Zuge eines Anrufs bei der Serviceline) bis 12 Uhr in der Geschäftsstelle zu erscheinen, was mir aber nicht möglich ist da ich ja auch kein Auto habe – würde sich zeitlich gar nicht ausgehen. Darf das AMS Termine einen Tag vorher einfach so per Mail zustellen (habe kein eAMS Konto). LG (2.02.18)

Antwort:
Melden sie sich schnellstens zum AMS zurück! §49 Kontrollterminversäumnis: Sperre bis zur Wiedermeldung!
Bei Bezugseinstellung könnten sie versuchen dagegen vorzugehen, wenn der Kontrolltermin ausserhalb der Behörde und von keinem Beamten / AMS-MitarbeiterIn bestätigt / abgenommen wurde. Siehe Link

Zur Info:
Arbeitsverhältnis nicht von einer Minute auf die andere (Ohne Gewähr)

6.02.2018 um 12.34 Uhr - von J. - "Es wird zu keiner Sperre kommen"
Hallo Herr Moser,

vielen Dank für Ihre Antwort – Sie helfen echt immer weiter!

Habe schon einen ersten Erfolg zu verbuchen: Gestern Termin beim AMS (der eigentliche Kontrolltermin den ich in der Geschäftsstelle beim letzten Termin bekommen habe) habe ich gleich mal einen 4 Seiten langen Einspruch gegen die drohende Sperre mitgenommen. Meine Betreuerin hat ganz verdutzt geschaut J. Ich habe ihr dann erklärt, welche Frechheit es ist, Frauen die Notstand beziehen die Geldleistung zu sperren weil sie nicht zu einem angeblichen Kontrolltermin erschienen sind, der an eine Infoveranstaltung gekoppelt wurde in der es um die Serviceleistungen der „Tür – Frauen für Frauen“ geht, die dann angeblich freiwillig angenommen werden können. Total pervers wie hier versucht wird Frauen die Existenzgrundlage zu entziehen. Ich habe ihr ebenfalls erklärt, dass es nicht die Schuld von uns Müttern ist, dass keine 16 Stunden Jobs geschaffen werden. Weiters habe ich ihr mitgeteilt, dass es nur zulässig ist die Änderung eines Kontrolltermins oder die Vorschreibung eines neuen Kontrolltermins per RsB-Brief zuzuschicken – weder per Post, SMS oder Mail. Ihre Antwort: Tut uns leid – da ist uns vermutlich ein Fehler unterlaufen. Natürlich bekommen Sie Ihre Geldleistung und es wird zu keiner Sperre kommen. Wahnsinn!!! Ich hab die Dame dann auch gefragt ob sie mich wirklich mit 20 anderen Frauen in einem Kurs sitzen haben wollen denen ich dann allen erkläre wie sie gegen die Machenschaften des AMS vorgehen können und welche Rechte sie eigentlich haben. Dann war ganz Ruhe und ich habe einen neuen Termin für in 2 Monaten bekommen. Werde weiter berichten! Dankeschön


6.02.2018 um 9.30 Uhr - von L*. - "Bezugseinstellung wegen Krankenstand?"


Hallo! Mein Bezug wurde wegen Krankenstand am Beginn eines Kurses gesperrt (bin bereits an mehreren Kursterminen erkrankt). Muss ich mit einer Bezugssperre beim nächsten Vorsprechen rechnen, wegen mehrmaliger Krankmeldung und damit möglicher Vermeidung von Kursen? (2.02.18)

Antwort:
Wenn sie eine Krankmeldung vom Arzt haben, darf es keine Sperre geben.
Kann sein, dass sie für eine Krankmeldung zukünftig immer zum Chefarzt müssen.
Zum AMS-BeraterIn gehen und die Angelegenheit abklären - falls Sperre, Bescheid verlangen und Berufung einlegen. Ohne Gewähr


6.02.2018 um 9.25 Uhr - von P*. - "Mindestsicherung / Grundbuch"


Hallo Herr Moser,

erstmals vielen Dank für Ihre Seite, die sehr oft Missstände aufdeckt, mit denen wir normalen Leute leider leben müssen!

Ich habe jetzt zwei Fragen zur Mindestsicherung und den Eintrag ins Grundbuch. 1. Bekommt man mit irgendwie eine Vorwarnung, wenn die sich ins Grundbuch eintragen möchten, oder passiert das einfach Hinterrücks und die stehlen einen die Wohnung vor der Nase weg?!

2. Was passiert wenn man nach 6 Monaten einen Job findet, und so mit den Eintrag ins Grundbuch verhindert, man sich dann 1-2 Monate später aber wieder Arbeitslos melden muss (z.B. wenn es mit dem neuen Job doch nicht gepasst hat). Beginnt dann diese 6 Monate Schonfrist wieder von vorne - quasi ein Reset, oder tragen die sich dann direkt ins Grundbuch ein ohne weitere 6 Monate schonfrist?! Ich hoffe sie können mir da aushelfen.

Mit freundlichen Grüßen (2.02.18)

Antwort:
Grundbucheintrag gibt's nach 6 Monate Mindestsicherungsbezug - Fängt nicht jedes Mal von vorne an. Aber - ohne Gewähr - diese Frage können / sollten sie auch beim Amt stellen! - Falls, danke für Rückmeldung!


2.02.2018 um 10.38 Uhr - von M*. - "Kontrolltermin-Versäumnis: Kann schon seit Tagen nicht mehr normal Leben/Schlafen/Essen usw. bin fertig"


Meine Frage ist eine ganz einfache. Wird mir mein Notstand gestrichen? Ich hatte damals einen Kontrolltermin... da bilde ich mir schwer ein, das ich für den 24.01.18 einen Kontrolltermin unterschrieben habe...so gegen 17.01 bekam ich auf mein E-Ams-Konto einen Termin für 02.02.18 ...ich rief dann ein paar Tage später natürlich das AMS an und fragte: "warum muss ich 02.02 schon wieder zum AMS wenn ich sowieso morgen einen Termin habe" da sagte sie mir ich hätte am 17.01 einen Termin gehabt ...hmmm bin mir aber sicher das es der 24. war ...soweit so gut.. Ich fragte "ist jetzt mein Geld gestrichen?" und die Dame am Telefon sagte mir "Nein..nur wenn ich am 02.02 nicht komme wird es mir gestrichen". Leider Vertrau ich niemanden mehr beim AMS (wurde schon einmal hinterhältig verarscht) ...wäre es besser noch in Krankenstand zu gehen? kann mir keine Sperre leisten! kann schon seit Tagen nicht mehr normal Leben/Schlafen/Essen usw. bin fertig (1.02.18)

Antwort:
Jetzt ist es sowieso schon zu spät - falls?
Morgen unbedingt zum termin gehen - dann werden sie sehen? Liegt ev. auch an ihrer beraterin
Ansonsten
Wird bei nichterscheinen das geld bis zur wiedermeldung gestrichen.
Also falls, vom versäumten kontrolltermin weg bis morgen, wird der bezug eingestellt - Termin unbedingt wahrnehmen.


1.02.2018 um 11.26 Uhr - von D. - "Geringfügigkeitsgrenze ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld?"


Ich habe noch eine Frage.. ich habe ja einen geringfügigen Job... bzw zwei
(beides zusammen geringfügigkeitsgrenze nicht überschritten) ABER .. ich bekomme ja Urlaubs und Weihnachtsgeld ...
Wird das angerechnet? Da komm ich ja in den Monaten, w o ich Urlaubsgeld habe, drüber über die Geringfügigkeitsgrenze?
Hab jetzt grad mega Panik, ob ich nun rückwirkend alles zurückbezahlen muss...
Hoffe auf schnelle Antwort... Danke! (31.01.18)

Antwort:
Habe diesbez. Keine sichere auskunft - kann leicht sein, dass das urlaubsgeld etc. nicht angerechnet wird. Habe aber unterschiedliche antworten erhalten
Siehe Link - Ev. fragen sie per telefon beim AMS nach - (falls -danke für rückmeldung) Ohne gewähr

31.01.2018 um 16.50 Uhr - von D. - "wird NICHT angerechnet"
hallo, hab heute angerufen, bei zwei Ämtern.
Es wird NICHT angerechnet. Sie wissen das, es kann zwar zu einem "Ruhen" kommen, aber es bedarf dann nur eines Anrufs, dass es sich um Urlaubs- und Weihnachtsgeld handelt. Eigentlich ist es eh logisch, da ja Geringfügig gleich behandelt wird wie andere Jobs (also auch Weihnachts- und Urlaubsgeld)
Was hatte ich für eine Panik ;) Danke!


31.01.2018 um 15.57 Uhr - von E.P. - "Wegzeit? / Teilzeit?"


Sehr geehrter Hr Moser!
Das AMS hat mich zu einer Personalvermittlung geschickt. Der Chef hat mir am Telefon gleich mitgeteilt das es legitim ist das ich 1 1/2 Stunden zur Arbeit fahren muss. Also 3 Stunden hin u retour ,am Land ist das im Bereich des möglichen v AMS aus. Ich hatte Ihnen diese Frage ja bereist einmal gestellt. Hat sich das inzwischen schon geändert? Das die neue Regierung das einführen möchte habe ich schon gehört. Abgesehen davon möchte ich nicht Vollzeit arbeiten sondern nur 30 Stunden.
Ein nettes Erlebnis hatte ich auch unlängst. Nachdem ich mich in einer Einrichtung beworben habe, durfte ich dort 12 Stunden ehrenamtlich arbeiten, danach wurde mir freundlich mitgeteilt das alles gepasst hat aber das nun leider ein Aufnahmestopp wäre und es nun doch keine freie Stelle mehr gibt. Das macht einen so richtig Mut! Vielen Dank im Voraus! Mfg E.P. (30.01.18)

Antwort:
Die Regierung möchte das ändern (auf ev. 2,5 Stunden), aber zur Zeit gilt noch 2 Stunden (hin und zurück) bei Vollzeit / 1,5 Stunden bei Teilzeit! Aber ohne Gewähr - Sicherheitshalber ev. noch Auskunft von Dritten einholen! (ev. AK oder AMS - Versuch)
Sie müssen -falls - mit ihrem zukünftigen Arbeitgeber die Teilzeit von 30 Stunden ausverhandeln. Über diesen Weg erreichen sie ev. dieses Vorhaben (Ohne Gewähr)


31.01.2018 um 8.07 Uhr - von B*. - "Auszahlungen bis zu über einer Woche später?"


Schönen guten Tag.
Ich habe eine kurze Frage zur Auszahlung. Auf der AMS Seite steht das die Auszahlung für Jänner am 6.2 erfolgen soll, nur ist dies ein Samstag, wie ist dies möglich? Zudem wie kann es sein das permanent die Auszahlungen bis zu über einer Woche später aufs Konto angewiesen werden? Im Endeffekt hat man so nur Probleme mit diversen Zahlungen. Mit freundlichen Grüßen

Antwort:
Deswegen - weil die Auszahlung des Alg. / Notstandshilfe erst bis zum "10" jedes Monats auf dem Konto sein muss - wäre es angebracht, dass diesbez. jede(r) eine Anfrage / Beschwerde ans Sozialministerium ( post@sozialministerium.at ) sendet!
(Ohne Gewähr)


30.01.2018 um 11.58 Uhr - von T*. - "Die Neuberechnung ergibt, dass ich um satte 200€ weniger bekomme?"


Guten Tag
Folgendes problem liegt vor.
Habe bis am 21.01.2018 bei meiner Freundin gewohnt. Habe mich am 22.01.2018 bei meiner Mutter angemeldet wo ich natürlich auch nun wohne. Am 22.01.2018 war auch ein neuantrage fällig. jetzt habe ich soeben die neuberechnung bekommen die ergiebt das ich um satte 200€ weniger bekomme. Hat evtl. wär eine ahnung warum dies der fall ist? Mit freundlichen Grüßen (29.1.18)

Antwort:
Sie stellen einen Antrag auf Bemessungsbescheid. Darin wird ersichtlich wie es zu dieser Berechnung kam und legen, falls, Berufung auf diesen Bescheid ein (erheben Beschwerde) (Ohne Gewähr)


29.01.2018 um 10.16 Uhr - von R*. - "Psychische Probleme"


Guten Abend,

ich bin mir durchaus bewusst, dass es unter den Arbeitslosen auch einige gibt, die vielleicht psychische Probleme haben und es dadurch noch schwerer wird in der neoliberalen Arbeitswelt zu bestehen, da diese doch sehr stark einschränken können.

Wenn jemand an psychischen Problemen leidet, sollte man es dem AMS mitteilen od. wäre es besser, es aus Selbstschutz zu verheimlichen, da man sonst mit noch stärkerem Druck zu rechnen hat?

Was würden Sie jemanden mit einer Depression od. Sozialphobie od. selbstunsicher-vermeidenden Persönlichkeitsstörung raten? Sollte man zB sagen, dass man eine Psychotherapie macht?

Mit freundlichen Grüßen.
R. (28.01.18)

Antwort:
Vorher auf alle Fälle mit dem Arzt / Facharzt reden/abstimmen. Wenn sie von diesen ein Attest / Befund haben, dann ev. dem AMS bescheid geben. Je nach dem auch, wie sie sich fühlen - ob sie den Terminen ohne grossen Einschränkungen nachkommen können - oder nicht?
Nochmals: Reden sich mit ihrem Arzt darüber!


29.01.2018 um 10.10 Uhr - von Re*. - "österreichweit vermitteln / entwurzeln?"


Hallo, ich bin seit knapp 3 Monaten beim AMS gemeldet. Ich schreibe regelmäßig Bewerbungen als Hotel........ in Wien. Ich wohne seit 4 Jahren in Wien, ich habe 2 Katzen und meinen Lebensmittelpunkt (Freunde, Familie) in Wien. Nun ist es angeblich neu, dass das AMS österreichweit vermitteln muss. So bekomme ich laufend Stellenanzeigen zugeschickt von Hotels in Tirol, Salzburg etc. Viele davon sind nur Saisonstellen bzw. in Gegenden in denen es keine Wohnung für mich gäbe. Viele Hotels bieten zwar Unterkünfte an, allerdings sind Haustiere nicht erlaubt. Bin ich nun gezwungen mich für diese Stellen zu bewerben und umzuziehen? Das würde für mich bedeuten meine Katzen, die seit 8 Jahren bei mir sind, abzugeben. Meine unbefristete Wohnung zu kündigen und alleine an einen Ort zu ziehen, in dem ich niemanden kenne und eigentlich auch gar nicht hinwill. Das AMS droht mir schon mit Bezugseinstellung und ich bin wirklich verzweifelt!

Mit freundlichen Grüßen
Re. (27.01.18)

Antwort:
Ja, diese "ÖVP"-Gesetze nehmen auf den Menschen dahinter wenig bis keine Rücksicht. Wenn eine Wohnmöglichkeit angeboten wird, darf bis nach "Timbuktu" (österreichweit) vermittelt werden.
Falls alle Stricke reissen - auch dann geben sie ihre Wohnung nicht auf - würde ich raten, sie kommen wieder zurück - oder?
Könnten sie die Katzen für eine Zeitlang bei jemanden unterbringen - ev. ist`s eine Saisonstelle? Sonst sprechen sie es beim Bewerbungsgespräch an, ob es möglich ist, Katzen mitzubringen?
Ich weiss auch nicht, ob es sicher ist, dass sie genommen werden oder ob es auch Mitbewerberinnen gibt? Nehmen sie auf alle Fälle, wenns sein muss die Bewerbungstermine wahr und danach entscheiden sie sich?! (Ohne Gewähr)


28.01.2018 um 18.03 Uhr - von T*. - "Mindestsicherung<>Betreuungspflichten"


Guten tag
Und zwar hoffe ich das sie mir weiterhelfen können.

ICH beziehe derzeit mindestsicherung nun ist aber meine Karenz aus ,habe von der Ma40 einen Brief bekommen das ich mich beim Ams arbeitslos melden soll.

Ich habe mich angemeldet für ein Fernstudium dies dauert 3 jahre , habe 2 kinder eines ist schon schulpflichtig und der 2te ist nun 3 jahre (habe aber noch keinen Kindergartenplatz für ihn ) .
Nun zu meinen Hauptproblem:
Meine Tochter ist nur bis 12uhr in schule und ich muss sie dann auch wieder abholen .
Ich muss nebenbei ja mich auch um meinen 3 jahre alten sohn kümmern .
Und nun habe ich auch noch ein Fernstudium angenommen damit ich mich weiterentwickeln kann (möchte....) ...
So und nun weiß ich nicht was ich machen soll ,kann ect. Können sie mir da weiterhelfen?

Muss ich mich nun trotzdem Arbeitslos melden obwohl ich nicht arbeiten kann da ich keinen Kindergartenplatz habe ? Wird das Fernstudium als lehre oder so anerkannt.... ich weiss einfach nicht weiter.
Ich hoffe sie können mir helfen. Lg T. (27.01.18)

Antwort:
Bez. Betreuungspflichten siehe unter Antwort.
Ev. Vermittlungen sollten sich an ihren "Anwesenheitszeiten" (zu Hause) wegen ihrer Betreuungspflichten richten.
Was ihr Studium betrifft sollten sie ev. ihrer AMS-Betreuerin bescheid geben. Studierende müssen dem Arbeitsmarkt 20 Stunden die Woche zur Verfügung stehen - obwohl sie sich die Zeit eh selbst einteilen können - Ja? - dann dürfte es zu keinem Überschneidungsproblem kommen? Ev. reden sie mit den Behörden darüber? (Ohne Gewähr)

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